Wir betreiben Solarstrom (Photovoltaik) Anlagen und suchen dafür Dächer.

Wir pachten Ihre Dachfläche ab 250 qm Fläche. Einfamilienhäuser sind in der Regel nicht geeignet!


Ihre Vorteile:

  • Alles aus einer Hand. Wir pachten, bauen, renovieren das Dach und betreiben selber die Anlage. Kein Verkauf der Rechte an Dritte.

  • Über 10 Jahre Erfahrung in der PV-Branche!

  • Einmalige oder jährliche Pachtzahlung.

  • Laufzeit 20 Jahre ggf. mit Option auf Verlängerung!

  • Alternativ auch Sanierung Ihres Daches (auch Asbest).

  • Günstige Belieferung mit Solarstrom möglich!

Was brauchen wir zur Angebotserstellung:

  • Dachfläche

  • Dacheindeckung (Ziegel, Bitumen, Blech etc.)

  • Dachneigung

  • Gebäude-Adresse, damit wir bei Google Earth uns einen ersten Eindruck machen können.

Was ist zu beachten?

  • es dürfen keine Bäume oder potenzielle Verschattungen vorhanden sein!

  • Um die Anlage betreiben zu können, brauchen wir eine nicht wertmindernde Grunddienstbarkeit im Grundbuch. Gerne schicken wir Ihnen dazu per Mail mehr Informationen.

Pachthöhe / Beispiel-Berechnung

Unser Preis (150-200€) ist VB und bezieht sich auf 1 kWp (ca. 8 qm Dachfläche Schrägdach) für 20 Jahre Pachtzahlung im Voraus.


Beispiel: Eine 15 Grad geneigte und nach Süden ausgerichtete Dachfläche beträgt ca. 700 - 800 qm ( = 100 kWp). Dann beträgt unsere Pachtzahlung zwischen 15.000€ - 20.000€ einmalig für 20 Jahre. Auch jährlich möglich. Oder wir sanieren das Dach.

Vorraussetzungen / Wie kommen wir zusammen:

  • Wir benötigen die NetzVerträglichkeitsPrüfung (NVP) des örtlichen Netzbetreiber. Dazu benötigen wir von Ihnen: Standort, Eigentümer-Name und -Anschrift, Flur-Stück und wenn möglich einen Lageplan.

  • Die Eintragung einer Dienstbarkeit im Grundbuch - Genaue Beschreibung siehe unten.

  • Pachtvertrag - eine Mustervorlage erhalten Sie gerne auf Anfrage

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie gerne.

Erläuterung zur nicht wertmindernden „beschränkt persönlichen Dienstbarkeit“

Dienstbarkeit für eine Photovoltaikanlage-Anlage – Was steckt dahinter und wozu dient sie?

Im Folgenden möchten wir Ihnen erläutern, was eine „beschränkte persönliche Dienstbarkeit“ ist.

Sinn der Dienstbarkeit

Die "beschränkte persönliche Dienstbarkeit" wird ins Grundbuch des Anlagenstandortes eingetragen. Sie sichert dem Betreiber und ggfs. der finanzierenden Bank das Recht zur Montage und zum Betrieb der Photovoltaikanlage sowie den Zugang zu Wartungs- und Kontrollzwecken. Es erfolgt damit eine Eintragung Ihres Nutzungsvertrages im Grundbuch.

Insbesondere bei gepachteten nicht öffentlichen Dächern ist dieses wichtig, denn in bestimmten Fällen, siehe unten, kann der Nutzungsvertrag allein nicht genügend Rechtssicherheit bieten.

Rangstelle der Eintragung der Dienstbarkeit

Im Grundbuch gibt es eine Rangfolge der Eintragungen. Grundsätzlich gilt, „Wer zu erst kommt mahlt zuerst“. Das heißt, eine frühere Eintragung geht einer späteren Eintragung vor. Manche Eintragungen sind für den Betrieb der Anlage ohne Bedeutung, z.B. wenn der Nachbar ein Wegerecht an einem Teil des Grundstückes hat oder wenn der Energieversorger ein Kabel über das Grundstück legen darf.

Anders verhält es sich bei Grundschulden oder anderen Rechten, die den Bestand des Betriebsrechtes der Photovoltaikanlage gefährden könnten. Diese müssen im Rang hinter das Betriebsrecht zurücktreten. Das heißt, der jeweilige Rechteinhaber muss dies erklären. Der Grund hierfür ist einfach, sofern der Rechteinhaber mit juristischen Mitteln sein Recht einfordert, z.B. im Rahmen einer Zwangsversteigerung, können alle nachfolgenden Rechte und damit auch das Betriebsrecht untergehen. Somit verliert der Anlagenbetreiber wie auch die finanzierende Bank die Sicherheit, die Photovoltaikanlage bis zum Ende der Kreditlaufzeit auf diesem Standort betreiben zu dürfen.

Um rechtzeitig den Erfolg der Investition sicherzustellen, sollte daher bereits sehr früh der Kontakt zum betreffenden Rechteinhaber (i.d.R. eine Bank, die auf dem Anlagenstandort eine Grundschuld eingetragen hat) gesucht werden. Dabei empfiehlt es sich, dass der Dacheigentümer seine Bank anspricht und den Rangrücktritt vereinbart.

Bestellung und Eintragung der erstrangigen Dienstbarkeit

Sobald die Kreditzusage vorliegt, soll die Eintragung der Dienstbarkeit erfolgen. Dazu stellt die Bank ein Formular zur Verfügung, welches der Grundstückseigentümer bei einem Notar seiner Wahl unterschreibt.

Der Vorgang selbst dauert nur ca. 15 Minuten. Die Kosten hierfür sind gering. Das vom Notar beglaubigte Formular ist dann an das Grundbuchamt weiterzuleiten und dort im Grundbuch zu vermerken. Soll die Auszahlung sehr schnell erfolgen, dann bitten Sie den Notar um eine sogenannte „Notarbestätigung“ gegenüber der Bank.

Damit ist dann das Recht zum Anlagenbetrieb gesichert.